Autobahn-Test: Wie schnell geht's voran?
Durchschnittstempo lag bei nur 100 km/h
- Der ÖAMTC testete die Süd- und die Westautobahn
- Baustellen: 5 Minuten Zeitverlust pro 10 Kilometer

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ÖAMTC: In der Blech- lawine Nerven bewahren!
Während in Österreich das Thema Tempo 160 monatelang für reichlich Diskussionsstoff gesorgt hat, sieht der Autobahn-Alltag kurz vor Beginn der Sommerferien ganz anders aus: Die Durchschnittsgeschwindigkeit auf den Hauptverkehrsadern Südautobahn (A2) und Westautobahn (A1) liegt nur knapp über 100 km/h. Als Bremsklotz dienen viele Kilometer Baustelle, ergab ein Test des ÖAMTC.
Zwei ÖAMTC-Fahrzeuge machten sich von Wien aus zur selben Zeit auf den Weg. Das eine Team steuerte Klagenfurt an, das andere Salzburg. Voraussetzung für die vorliegenden Daten waren optimale Bedingungen - sprich: Gutes Wetter, keine Unfälle, kein Stau. Die 281,5 Kilometer von Wien-Stadtgrenze bis Salzburg-Mitte wurden in zwei Stunden und 34 Minuten absolviert. Insgesamt 37 Kilometer Baustelle senkten den Tempo-Mittelwert auf 109,68 km/h.
Knapp 60 km Baustelle auf der Süd
Drei Stunden und eine Minute dauerte die Fahrt auf der A2 von Wien-Stadtgrenze nach Klagenfurt-Ost. Von den 305,1 Kilometern waren 65,6 Kilometer Baustelle, was den Testern eine Durchschnittsgeschwindigkeit von lediglich 101,14 km/h erlaubte.
Fünf Minuten Zeitverlust pro zehn Kilometer Baustelle
"Pro Baustelle bis zehn Kilometer Länge muss man im Idealfall mit rund fünf Minuten Zeitverlust rechnen. Bei Störungen kann sich die Verzögerung allerdings sofort um ein Vielfaches erhöhen", erklärte ÖAMTC-Verkehrsexperte Willy Matzke. (APA/red)
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