Donnerstag, 22. Juni 2006

Österreicher mögen's blendend weiß: Mund-
Geruch und schlechte Zähne sind Flirt-Killer

  • 2005 wurden 148 Mio. für Zahnpflege ausgegeben
  • Österreicher investieren jährlich nur 6 Euro in Bürsten

Auf die Frage, was attraktiv macht, antworteten neun von zehn Österreichern in einer Umfrage mit "schöne Zähne". Damit liegt das Gebiss gleich nach "Ausstrahlung" und "gepflegtes Äußeres" auf Platz drei. Körpergeruch und Mundgeruch sind für mehr als die Hälfte der Bevölkerung Attraktivitätskiller Nummer eins. Platz drei der Minusliste belegen folgerichtig schlechte Zähne.

Männer empfinden schlechten Atem als besonders störend. 58 Prozent schreckt Mundgeruch ab, hat die im Auftrag der Branchenplattform Kosmetik transparent vom Linzer Marktforschungsinstitut Spectra mit 500 Teilnehmern ab 14 Jahren durchgeführte Erhebung ergeben. Bei Frauen sind es 46 Prozent.

Pro Jahr nur sechs Euro für neue Bürsten
2005 haben die Österreicher rund 148 Mio. Euro für Zahnpflege ausgegeben. Der Großteil entfiel mit 63 Mio. Euro auf Zahnpasta. Für Zahnbürsten wurden 49 Mio. Euro locker gemacht. Aufgeteilt auf acht Mio. Einwohner bleiben da pro Kopf und Jahr nur rund sechs Euro für neue Bürsten übrig ...

Viertel ist mit Zähnen unzufrieden
Drei Viertel der Bevölkerung sind mit ihren Beißern grundsätzlich zufrieden. Trotzdem möchte mehr als die Hälfte daran aber doch etwas ändern. Fast ein Viertel ist mit den eigenen Zähnen dezitiert unzufrieden. Am zufriedensten sind die Jungen bis 30 Jahre, am unzufriedensten die 30- bis 50-Jährigen. Am meisten stören Zahnprothesen (24 Prozent), Zahnfleischprobleme (21 Prozent), zu viele kariöse Zähne (19 Prozent) und, vor allem bei den Jüngeren, Zahnschiefstellungen (19 Prozent).

Handarbeit oder elektrische Bürste?
Bis zu 40.000 Vor- und Rückwärts- und bis zu 8.800 Seitenbewegungen macht der Kopf einer elektrischen Zahnbürste pro Minute. "Die rotierend-pulsierende Bewegung entfernt doppelt so viel Zahnbelag wie Handzahnbürsten", erläutert Hansjörg Reick vom Hersteller Procter & Gamble. "Mit der neuen Schalltechnologie schwingen die Borsten sogar bis zu 500 Mal pro Sekunde." Rotierend-oszillierende Bürsten liegen bei der Wirksamkeit laut Expertenangaben vorn. (APA/red)

22.6.2006 10:13