Gebührenpflicht für PCs von GIS präzisiert:
Für Haushalte nur ohne Radio & Fernsehen
- PCs mit Web-Anbindung prinzipiell gebührenpflichtig
- Zahlen Unternehmen pro 10 Geräte einmal Gebühr?
·E-MEDIA: TV-Tuning für den Computer
Wie man PC & Notebook zur Flimmerkiste macht
·TV am Handy startet auch in Österreich
Erster DVB-H Testbetrieb
für August 2006 geplant
·Fernsehen & Surfen bald auch auf dem DS
TV-Karte & WiFi-Connect machen es möglich
Die ORF-Gebührentochter GIS (Gebühren Info Service) strebt eine gesetzliche Präzisierung der Gebührenpflicht für Computer an, wurde am Montag in einer Aussendung mitgeteilt. Konkret geht es um TV- und Radiogebühren in Unternehmen. Hier wolle man eine "eindeutige und akzeptable Regelung" erzielen und verhandle dafür schon mit Interessensvertretungen und Wirtschaftskammer. Für Privathaushalte gilt weiter, dass ein Computer nur dann gebührenpflichtig wäre, wenn es weder Radio- noch TV-Geräte gibt.
Konkret geht es um Computer mit Internet-Empfang - wodurch zum Beispiel Radio hören via Web möglich wird - oder mit TV-Karte, was den Fernseh-Empfang auf dem Computer erlaubt. Für Privathaushalte sei hier die Rechtslage ohnehin klar, hielt die GIS fest: Gebühr ist nur einmal zu entrichten, egal wie viele Radios, Fernseher und Computer man sein Eigen nennt. Nur in dem - höchst unwahrscheinlichen - Fall, dass in einem Haushalt weder TV-Gerät und noch Radio, aber ein internet-fähiger PC vorhanden ist, müsste für diesen Gebühr bezahlt werden.
Zehnerregel für Unternehmen?
Anders sieht es in Unternehmen aus: Hier wird für betriebseigene Radios und Fernseher die Gebühr nach der so genannten Zehnerregel berechnet. Pro zehn Geräte muss demnach einmal bezahlt werden. Was aber tun mit den Computern, die in der Regel wesentlich häufiger vorhanden sind als Radio- und TV-Geräte? Die "Zehnerregel" steht zwar im Rundfunkgebührengesetz, aber "in keiner Form hat der Gesetzgeber daran gedacht, pro zehn PCs in einem Unternehmen eine Gebühr zu fordern", so die GIS.
Doppelt hält nicht besser
Man denke auch nicht an "Doppelgebührenverrechnungen", versicherte das Unternehmen. Andererseits: "Ein genereller Verzicht auf PCs, die Rundfunkempfang ermöglichen, ist nicht möglich." Deshalb soll nun die erwünschte "eindeutige Regelung" gefunden werden. (apa/red)
Nachbeben in Italien16:12
Mehrere TodesopferErneut große Schäden und Tote nach schweren Erdstößen in Norditalien
FPÖ16:20
Skurrile Träume in Blau"Schnupperhaft" für junge Straftäter gefordert. "Vor allem ausländische Jugendliche" seien betroffen.
Platter trifft David Alaba15:21
Platter blamiert sichLandeshauptmann mit Aha-Erlebnis bei David Alaba: "Sie können ruhig Deutsch mit mir reden"
