Energie immer teurer: Österreicher zahlen 10% mehr für Strom & Co als im letzten Jahr
- Energiepreisindex über 1% höher als im Vormonat
- Vor allem bei Mineralölprodukten Preissteigerungen
·1,5 % - Inflation im Juni leicht gesunken
Wohnung, Wasser und Energie als Preistreiber
Die Österreicher mussten auch im Mai 2006 mehr für Energie zahlen als im gleichen Monat des Vorjahres. Der von der Österreichischen Energieagentur berechnete Energiepreisindex (EPI) für private Haushalte zeigt weiterhin steil nach oben und lag im Mai 2006 um 1,2 Prozent über dem Niveau des Vormonats und um 10,2 Prozent über dem Wert des Vorjahres. Der Verbraucherpreisindex stieg im Vergleich dazu in den vergangenen zwölf Monaten um 1,8 Prozent. Ausschlaggebend für den Anstieg des EPI waren vor allem Preissteigerungen bei Mineralölprodukten.
Eine Entspannung an den österreichischen Zapfsäulen lässt weiter auf sich warten. So legte Normalbenzin im Mai um 2,9 Prozent und Superbenzin um 3,0 Prozent zu. Damit liegt Normalbenzin um 13,2 Prozent und Superbenzin um 12,9 Prozent über dem Vorjahresniveau. Auch der Preis von Diesel stieg gegenüber April um 1,3 Prozent und liegt damit um 12,7 Prozent über dem Wert vom Mai 2005. Heizöl ist im Mai um 2,3 Prozent teurer geworden und befindet sich damit 23,4 Prozent über dem Niveau des Vorjahres. Der Rohölpreis befindet sich wie schon im April bei rund 70 US-Dollar pro Fass.
Strompreis gestiegen
Bei Strom gab es im Mai gegenüber April einen geringfügigen Anstieg von 0,1 Prozent. Gegenüber dem Vorjahresmonat stieg der Preis für Strom um rund 3,6 Prozent. Der Preis für Brennholz ging gegenüber dem Vormonat um 0,5 zurück und ist damit 5,6 Prozent höher als im Mai des Vorjahres. Dagegen stieg der Preis für Holzbriketts gegenüber April um 0,4 Prozent und liegt 12,7 Prozent über dem Vorjahresniveau.
Einen Preisrückgang von 2,7 Prozent gab es wiederum bei Hüttenkoks, der nun 1,3 Prozent über dem des vergangenen Jahres liegt. Bei Braunkohlebriketts ist ein Anstieg von 0,4 Prozent gegenüber April und somit von 6,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen. (APA/red)
Nachbeben in Italien16:12
Mehrere TodesopferErneut große Schäden und Tote nach schweren Erdstößen in Norditalien
FPÖ16:20
Skurrile Träume in Blau"Schnupperhaft" für junge Straftäter gefordert. "Vor allem ausländische Jugendliche" seien betroffen.
Platter trifft David Alaba15:21
Platter blamiert sichLandeshauptmann mit Aha-Erlebnis bei David Alaba: "Sie können ruhig Deutsch mit mir reden"

