Bahn noch nicht reif: Gorbach lehnt
schnelle Privatisierung ser ÖBB ab
- Vizekanzler: Diskussion erst in 10 bis 15 Jahren
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Vizekanzler Verkehrsminister Hubert Gorbach ist in Sachen ÖBB-Börsegang zurückgerudert. Nachdem sein Büro zunächst von einem grundsätzlichen Ja zur Privatisierung der Bahn gesprochen hatte, meinte Gorbach nun, "die ÖBB sind nicht reif für eine Privatisierung". Die Diskussion komme zu früh, betonte der Minister. Man könne sie in 10 bis 15 Jahren führen.
"Ich denke nicht an eine Privatisierung der Bahn", so Gorbach. Thema seien vielmehr Kooperationen und eine zukunftsorientierte Organisation der Bahn.
Ein etwaiger Börsegang des Schienenverkehrs stelle sich jedenfalls nicht, korrigierte Gorbach die vorherigen Aussagen seines Büros. Eine etwaige Privatisierung würde viele Probleme aufwerfen, etwa die Sicherstellung der öffentlichen Versorgung.
(apa/red)
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