FIFA greift gegen Rot-Sünder hart durch: Italiener De Rossi für vier Spiele gesperrt
- Dürfte nach Ellbogen-Check erst im Finale wieder ran
- Drei Spiele Sperre für Mastroeni, zwei für Kezman
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Die Disziplinarkommission des Fußball-Weltverbandes FIFA hat am Freitag gegen Daniele de Rossi hart durchgegriffen. Der Italiener ist wegen seiner Tätlichkeit beim 1:1 in der WM-Partie gegen die USA mit einer Sperre von vier Spielen bestraft worden, außerdem wurde eine Geldstrafe von 10.000 Schweizer Franken (6.395 Euro) verhängt. Damit dürfte De Rossi erst im WM-Finale bzw. im Spiel um Platz drei wieder eingesetzt werden.
Auch De Rossis US-amerikanischer Gegenspieler Pablo Mastroeni wurde für Rot drei Spiele gesperrt. Er muss 7.500 Schweizer Franken (4.797 Euro) zahlen. Zudem erhielt Mateja Kezman von Serbien und Montenegro eine Sperre von zwei Partien. Er darf somit im ersten EM-Qualifikationsspiel seines Landes nicht mitwirken.
AS-Roma-Mittelfeldspieler De Rossi hatte seinen Gegenspieler Brian McBride in der 28. Minute des Spiels mit einem Ellenbogencheck ins Gesicht verletzt. Der Amerikaner hatte eine blutige Platzwunde unter dem Auge erlitten, konnte aber weiterspielen. Die Italiener hatten vor dem Urteil angekündigt, jede Strafe für De Rossi zu akzeptieren.
Laut Mitteilung des Medien-Sprechers des italienischen Verbandes hatte die FIFA eine schriftliche Entschuldigung De Rossis als mildernd bewertet, ursprünglich war eine Sperre für fünf Spiele in Betracht gezogen worden. Italiens WM-Chef Giancarlo Abete meinte: "Wenn man einen Fehler macht, muss man dafür zahlen. Die FIFA-Entscheidung sollte respektiert und ruhig akzeptiert werden."
(apa/red)
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