Fußball-Skandal in Italien: Juventus, Milan, Lazio Rom & Fiorentina müssen vor Gericht
- Vereine werden der Liga-Manipulation verdächtigt
- Prozesse sollen bereits kommende Woche beginnen
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Im italienischen Fußball-Skandal müssen sich die Serie-A-Klubs Juventus Turin, AC Milan, Lazio Rom und Fiorentina vor dem Sportgericht wegen Liga-Manipulationen verantworten. Dies gab Verbandsrichter Stefano Palazzi am Donnerstag in Rom bekannt. Wie die italienische Nachrichtenagentur ANSA berichtete, sollen die Prozesse bereits in der kommenden Woche beginnen. Es handelt sich um den größten Skandal in der italienischen Fußballgeschichte. Den beschuldigten Vereinen droht der Zwangsabstieg in die zweite Liga.
Vor dem Sportgericht müssen sich auch weitere 30 Personen, darunter Klub-Chefs und Schiedsrichter, verantworten. Palazzi fasste seinen Beschluss nach einer genauen Überprüfung des Dossiers von Staatsanwalt Francesco Saverio Borrelli, der in den vergangenen Wochen über 60 Personen vernommen hatte.
(apa/red)
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