Vier russische Geiseln im Irak ermordet: Entführer forderten Tschetschenien-Abzug
- Video zeigt Geisel-Ermordung & enthauptete Leiche
- Moskau wollte mit Verhandlungen Leben retten
Vier russische Geiseln im Irak sind von ihren Entführern laut deren Internet-Erklärung getötet worden. "Das Urteil Gottes ist an den vier Diplomaten vollstreckt worden", hieß es in der Erklärung. Die Entführer hatten den vollständischen Abzug Russlands aus Tschetschenien gefordert.
Auf einer beigefügten Video-Aufnahme war zu sehen, wie zwei Männer getötet werden. Zudem war eine enthauptete Leiche zu sehen. Das russische Außenministerium konnte die Angaben zunächst nicht bestätigen.
Der Mujaheddin-Shura-Rat, ein Bündnis aus sieben Organisationen der irakischen Aufständischen einschließlich Al Kaida im Irak, hatte die Tötung der vier Botschaftsangehörigen bereits vor einer Woche angekündigt. Die russische Regierung habe es versäumt, den Forderungen der Islamisten nachzukommen, hieß es.
Die russische Regierung versuchte, das Leben der Männer mittels Verhandlungen zu retten. Die vier Russen waren am 3. Juni in Bagdad verschleppt worden, ein fünfter Botschaftsangehöriger wurde bei dem Überfall auf ihr gemeinsames Transportfahrzeug getötet.
Deutsche Sklavin befreit14:01
Frau schildert ihr Leid19-Jährige nach acht Jahren gerettet - Mutter soll von Martyrium gewusst haben
Nachbeben in Italien16:12
Mehrere TodesopferErneut große Schäden und Tote nach schweren Erdstößen in Norditalien
