BAWAG vor Verkauf: Ukrainer zeigen
Interesse - prüfen mit Partner Einstieg
- Gescheitertes Bank-Burgenland-Konsortium bietet mit
- Auch die spanische Bank Santander ist im Gespräch
·BAWAG-Verkauf:
Zwei Seen betroffen
Hafnersee & Maltschacher
See im Besitz des ÖGB
·Spanische Banken
an BAWAG interessiert
BSCH gilt als besonders heißer Kandidat für Kauf
Das beim Verkauf der Bank Burgenland Anfang März abgeblitzte ukrainische Konsortium rund um den Ukrpodshipnik-Konzern überlegt sich nun an der BAWAG zu beteiligen. Die Wiener Ukrpodshipnik-Tochter SLAV-AG könnte dabei gemeinsam mit einer großen ausländischen Bank ein Angebot legen.
Das erklärte der Sprecher des ukrainischen Konsortiums, Sergiy Klyuyev, in der Mittags-"ZiB" des ORF am Dienstag. Zur Sprache kam in dem Bericht auch die spanische Bank Santander (BSCH).
Es handle sich dabei um das selbe Konsortium, das sich auch um die Bank Burgenland bemüht habe, bestätgite eine Sprecherin der SLAV-AG auf APA-Anfrage. Nachdem die spanische Bank Santander in den Medien als möglicher BAWAG-Käufer in Spiel gebracht worden sei, habe Klyuyev auf die Journalistenfrage, ob auch er sich eine Beteiligung an der BAWAG vorstellen könne, sehr spontan geantwortet.
Ob man tatsächlich mitbieten werde und in welcher Form, sei noch nicht entschieden, betonte die Sprecherin. Man habe bisher lediglich "mit dem Gedanken gespielt, ein kleines Aktienpaket" der BAWAG zu kaufen, wurde der APA erklärt.
(apa)
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