Kleine Sightseeing-Tour in Wien: Laura Bush besuchte Albertina und Stephansdom
- Wertvolle Stücke aus dem Tiefspeicher geholt
- First Lady diskutierte bei "Frauen ohne Grenzen"
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Laura Bush hat mit einem Besuch in der Albertina den letzten Teil des Damenprogramms beim EU-USA-Gipfel absolviert. Die First Lady wurde von Direktor Klaus Albrecht Schröder durch das Haus geführt und bekam neben der laufenden Mozart-Ausstellung rund ein Dutzend Meisterwerke in den Prunkräumen vorgeführt - unter anderem den berühmten Hasen von Albrecht Dürer.
Gegen 13.30 Uhr war die Frau des US-Präsidenten nach ihrem Lunch im Restaurant Do&Co am Stephansplatz in dem Museum hinter der Oper eingetroffen. Begleitet wurde sie von Kanzlergattin Krista Schüssel, die mit Laura Bush bereits den Stephansdom besichtigt hatte. Vor zwei der wenigen authentischen Mozart-Porträts nahm die Führung ihren Ausgang. Eines zeigte den jungen Mozart "Im Goldkleid", gemalt von Pietro Antonio Lorenzoni; das zweite bildete den Wunderknaben in fortgeschrittenem Alter ab, das Bild stammt von einem unbekannten Künstler.
Schröder referierte über die Feinheiten der Ausstellung, Laura Bush und Krista Schüssel folgten den Ausführungen sichtlich interessiert. Danach ging es weiter durch die Schau "Mozart. Experiment Aufklärung", bevor die wertvollsten Stücke der Albertina auf die First Lady warteten.
Wertvolle Stücke aus dem Tiefspeicher geholt
Wie schon in der Vergangenheit hatte das Museum anlässlich des prominenten Besuchs die wertvollsten Stücke aus dem Tiefspeicher geholt: So wurden Laura Bush unter anderem die Dürer-Werke "Das große Rasenstück", "Der Blaurackenflügel" und der "Hase" präsentiert. Dazu zeigte das Haus einen Rückenakt Michelangelos und den "Apostelkopf" Leonardo da Vincis, eine Studie für das spätere Bild zum letzten Abendmahl. Ausgestellt waren die Werke im Musensaal der Albertina.
Ebenfalls in der Albertina wurde der First Lady eine musikalische Darbietung geboten. Ein Streichquintett der Wiener Philharmoniker gab im Audienzsaal Mozarts "Kleine Nachtmusik" zum Besten.
First Lady diskutierte bei "Frauen ohne Grenzen"
Bereits zuvor hatte Laura Bush mit ihrem Programm während des Wien-Aufenthalts begonnen. Sie nahm zunächst an einer Diskussionsrunde mit der Organisation Frauen ohne Grenzen im Wiener Hotel Intercontinental teil, wo sie etwa 30 Minuten lang über die Arbeit der Organisation informiert wurde.
Als die Präsidentengattin den Stephansdom besichtigte und anschließend zum Haas-Haus weitergeführt wurde, schwitzten hunderte Schaulustige am Mittwochmittag vor der Sperrzone, um einen Blick auf die First Lady zu erhaschen. Wie gebannt starrten hunderte Touristen und Wiener auf die Glastüre des Haas-Hauses, die sich schließlich gegen 13.15 Uhr öffnete. Laura Bush bestieg mit ihrer Gefolgschaft eine schwarze Limousine und machte sich zur Albertina auf. Am Nachmittag gönnte sich das Präsidenten-Ehepaar eine kurze Auszeit im Hotel Intercontinental, bevor es weiter in die Nationalbibliothek ging, wo für die beiden eine Führung von Generaldirektorin Johanna Rachinger und ein Konzert der Wiener Sängerknaben geplant war.
(apa/red)
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