Freizeit-Kicker leben gefährlich: Hobby-Fußball ist die gefährlichste Breitensportart
- 32.400 heimische Fußballer landeten 2004 im Spital
- Jeder fünfte Unglücksrabe war jünger als 15 Jahre

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Sich die Fußball-WM im Fernsehen anzusehen, dürfte in punkto Bewegung zwar weniger gesund sein, als selbst zum Ballkünstler am grünen Rasen zu mutieren - dafür aber auch weniger gefährlich. Laut Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) ist Fußball der Breitensport mit dem höchsten Verletzungsrisiko. Im Jahr 2004 mussten nach Fouls und Unfällen am Fußballfeld 32.400 österreichische Kicker im Krankenhaus behandelt werden. Jeder fünfte Unglücksrabe war jünger als 15 Jahre.
Von 100 Ballartisten landen fünf im Krankenhaus - damit ist Fußballspielen laut KfV fünf mal so risikoreich wie Skifahren. Dem "Fairplay" zeigen viele Hobby-Fußballer die Rote Karte: Ein Viertel der 2004 verletzten Kicker wurde gefoult, errechnete die Organisation. Besonders Kinder und Jugendliche würden am grünen Rasen übertriebenen Kampfgeist an den Tag legen. Meist verletzten sie sich an Armen und Händen, da sie das Fallen schlechter koordinieren können. Ältere ziehen sich öfter Fuß- und Beinverletzungen zu.
In punkto Ausrüstung sollten sich Freizeit-Spieler ein Beispiel an Ronaldinho und Co. nehmen: Zum unfallfreien Kicken gehören auch "angemessene Schuhe und Schutzausrüstung, wie etwa Schienbeinschützer", riet Rupert Kisser vom KfV. (APA/red)
