Neues Literaturportal in zentraler Position:
Website für deutschsprachigen Raum online
- Plattform als erste Adresse für literarisches Schaffen
- Derzeit mit 500 Kurzbiografien & 30 Autorenlesungen

·300.000 eBooks sind bald frei zugänglich
Elektronische Bücher von 4.7. bis 4.8. downloaden
·Französischer Verlag verklagt Suchriesen
Urheberrechtsverletzung von Google im Visier
·Japan: Vom 'Bücher'- zum Handywurm
Romane am Mobiltelefon boomen derzeit in Nippon
Kulturstaatsminister Bernd Neumann hat am Donnerstag das erste deutsche Literaturportal im Internet freigeschaltet. Das Portal bietet unter anderem 500 Kurzbiografien und Ausschnitte aus 30 Autorenlesungen zum online hören sowie eine Übersicht über Veranstaltungen, Neuerscheinungen, Literaturpreise und -institutionen. Später sollen sich auch Institutionen aus Österreich und der Schweiz beteiligen.
Das Portal unter www.literaturportal.de ist als "virtuelle Literaturwanderung durch Deutschland" und "Service für die Welt der Lesenden" vom Deutschen Literaturarchiv Marbach erdacht und errichtet worden. Damit werde deutlich, dass die Vermittlung von Literatur eine nationale Angelegenheit sei, betonte Neumann bei der Freischaltung im Bundespresseamt. Der Direktor des Marbacher Archivs sprach in Berlin von einer "Litfaßsäule mit Gedächtnis" mit einem "Panorama der literarischen Gegenwart und Vergangenheit". Hans-Georg Knopp, Generalsekretär des Kooperationspartners Goethe-Institut, will sich dafür einsetzen, dass sich das Portal international zu einer der wichtigen Informationsplattformen der deutschen Literatur entwickelt.
Zentrale Rolle für Literatur
Die Literaturportal versteht sich als eine "zentrale Plattform zur umfassenden Information und zum Austausch über das literarische Leben" im deutschsprachigen Raum. Das Portal soll auch als Dach fungieren, unter dem sich die verschiedensten literarischen Institutionen vernetzen können. Neumann hat die Einrichtung des Literaturportals mit 150 000 Euro unterstützt und die Schirmherrschaft übernommen. Kooperationspartner des Projekts sind neben dem Goethe-Institut unter anderem auch die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung, die Deutsche Bibliothek sowie die Arbeitsgemeinschaft Literarischer Gesellschaften und Gedenkstätten.
Webtipp:
www.literaturportal.de (apa/red)
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