Buddeleis Österreich-Start: Textilkonzern will bis 2010 bis zu 50 Filialen aufsperren!
- Prokurist Jan Erik Nels verrät FORMAT seine Pläne
- Städte ab 30.000 Einwohnern im Visier der Kette
Für die deutsche Damenoberbekleidungskette Buddelei ist Österreich ein attraktiver Standort. Grund: In der Alpenrepublik sei das wirtschaftliche Überleben im Bereich Mode weitaus einfacher, ist Prokurist Jan Erik Nels überzeugt. Weshalb der in Oldenburg ansässige Textilkonzern, der vornehmlich Bekleidung für Frauen ab dreißig vertreibt, bis 2010 österreichweit fünfzig Filialen aufsperren will.
Im Fokus stehen dabei Städte mit einer Einwohnerzahl ab 30.000. "Schließlich", so Nels, "muss für regen Absatz durch breite Käuferschichten gesorgt werden." Demnach soll es die norddeutschen Bekleidungsläden in gut frequentierten Shopping-Areas größerer Städte wie Wien, Salzburg, Innsbruck und Graz geben.
Auch in peripher gelegenen Shoppingcentern werden die Deutschen künftig vertreten sein. Ein erster Test-Shop hat Ende März in den Klagenfurter City Arkaden seine Pforten geöffnet.
Bei ihren Expansionsplänen müssen sich die Deutschen allerdings noch in Geduld üben. Denn auch hierzulande ist es wegen horrender Mieten schwierig, in Topgegenden seine Zelte aufzuschlagen.
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