Hamas bietet einwöchige Waffenruhe an: Israel muss Angriffe auf Führer stoppen
- Hamas-Sprecher und Peres dementieren jedoch
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Israel wirft der Hamas Bruch der Waffenruhe vor
Die radikal-islamische Hamas-Bewegung will eine einwöchige Waffenruhe einhalten, wenn Israel im Gegenzug Angriffe auf Hamas-Führer unterlässt. Israelische Medien berichteten unter Berufung auf palästinensische Quellen, Ministerpräsident Haniyeh habe den Kämpfern seiner Bewegung eine entsprechende Anweisung gegeben.
Hamas-Sprecher Sami Abu Suhri dementierte jedoch, dass eine solche Order als Reaktion auf israelische Drohungen erteilt wurde. Auch der israelische Vizeministerpräsident Shimon Peres sagte, er könne die Berichte nicht bestätigen. Nach palästinensischen Angaben haben Hamas-Kämpfer jedoch seit Mittwochabend keine Raketen mehr auf Israel abgefeuert.
Mehrere Geschosse, die am Donnerstag im israelischen Grenzgebiet einschlugen, wurden von anderen radikalen Gruppen abgefeuert. Ein Armeesprecher sagte, der Raketenbeschuss sei innerhalb der vergangenen 24 Stunden zurückgegangen. Den Berichten zufolge waren auch erheblich weniger Anhänger von Hamas mit ihren grünen Flaggen auf den Straßen der Stadt Gaza zu sehen.
Hamas hatte am Samstag als Reaktion auf den Tod einer palästinensischen Familie bei einer Explosion am Strand des Gazastreifens eine Waffenruhe aufgekündigt, die seit fast 16 Monaten von der Gruppierung eingehalten worden war. (apa)
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