Nach kritischem Interview über Staudamm:
Chinesischer Umweltaktivist verprügelt
- Beklagte mangelnde Entschädigung für Vertriebene
- Kritiker befürchten verheerende Umweltschäden
·Mega-Staudamm: Die
"Große Mauer" steht
China: Wall soll Terrorakt
überleben - BILDER!
Ein chinesischer Umweltaktivist, der in einem Bericht des Ersten Deutschen Fernsehens (ARD) über den umstrittenen Drei-Schluchten-Damm am Jangtse unzureichende Entschädigung für die Zwangsumgesiedelten beklagt hatte, ist brutal zusammengeschlagen und schwer verletzt worden.
Das Pekinger ARD-Studio berichtete, Fu Xiancai sei offenbar die Wirbelsäule angebrochen worden. Das Studio bemühe sich, Kontakt zu seiner Familie aufzunehmen oder ihm Geld für die medizinische Behandlung zukommen zu lassen. Der Intendant des zuständigen Norddeutschen Rundfunks (NDR) wollte beim chinesischen Botschafter in Berlin formellen Protest einlegen.
Verheerende Umweltschäden befürchtet
Die Kritiker des gigantischen Drei-Schluchten-Staudamms haben verheerende Umweltschäden und die Umsiedlung von Millionen von Menschen beklagt. Auch wurde das umgerechnet über 40 Mrd. Euro teure Projekt stark kritisiert, weil Korruption die Umsiedlung verzögerte. (APA/red)
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