Sprengsatz im Hotel: Pakistans Südwesten von Explosion erschüttert - vier Tote!
- Zunächst keine Angaben über Bekennerschaft
- Region Belutschistan immer wieder Ziel für Attacken
Bei einer Bombenexplosion in der südwestpakistanischen Provinz Belutschistan sind mindestens vier Menschen getötet und 14 weitere verletzt worden. Der Sprengsatz sei in einem Hotel in der Provinzhauptstadt Quetta versteckt gewesen, sagte Polizeioffizier Qazi Abdul Wahid. Die Wucht der Explosion habe mehrere Geschäfte in der Umgebung beschädigt. Zunächst bekannte sich niemand zu dem Anschlag.
Elf weitere Personen seien bei der Detonation in Quetta verletzt worden. Ein hochrangiger Polizist sagte der Nachrichtenagentur Reuters, die Opferzahl könne möglicherweise noch steigen. Über die Hintergründe der Explosion machte er keine Angaben. Unter den Todesopfern sei ein zehnjähriger Bub, hieß es.
Wiederholt Anschläge auf Polizei und Pipelines
Quetta ist die Hauptstadt der Provinz Belutschistan, die in jüngster Zeit zunehmend von Gewalt erschüttert wird. Militante greifen immer wieder Sicherheitskräfte an oder verüben Anschläge auf Pipelines. Lokale Stammesführer fordern einen größeren Anteil am Gewinn aus dem Abbau von Bodenschätzen. Sie werfen der Regierung vor, die Ressourcen der Provinz auszubeuten, die lokale Bevölkerung aber nicht am Gewinn teilhaben zu lassen. (APA/red)
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