"Würde Skandal Krone aufsetzen": Grasser gegen BAWAG-Deal mit Finanzspekulanten
- Minister verärgert: "Mit offenen Karten spielen!"
- Jobs und Headquarter in sollten in Österreich bleiben
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Finanzminister Karl-Heinz Grasser sieht sich zwar in einer "passiven Rolle" beim Verkaufsprozess der BAWAG, er erteilte allerdings Ideen eine Abfuhr, er würde einen Verkauf der Gewerkschaftsbank an hochspekulative Finanzinvestoren goutieren. Dem "Rettungspaket" entsprechend muss der ÖGB die BAWAG bis Juli 2007 zu 100 Prozent verkauft haben.
Grasser geht davon aus, dass der neue Eigentümer Interesse an einer starken Bank und starken Kapitalbasis der BAWAG haben wird. Und er hoffe, dass der neue Eigentümer ein "Stratege" ist, der nachhaltiges Interesse am Standort Österreich habe. Demnach sollten Arbeitsplätze und Headquarter in Österreich bleiben.
Dezidiert sprach sich Grasser dagegen aus, dass der ÖGB die BAWAG an "Finanzspekulanten" verkauft. Das würde dem ganzen Skandal ja noch die Krone aufsetzen", so der Minister bei einer Pressekonferenz.
Irritiert und verärgert zeigte sich Grasser über Aussagen von ÖGB-Präsident Rudolf Hundstorfer, wonach im Herbst 2005 bewusst zu Konstruktionen gegriffen wurde, die die BAWAG für einen Verkauf im Jahr 2008 herausputzen sollten. Der Minister verlangte vom ÖGB, mit offenen Karten zu spielen.
(apa/red)
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