Eurofighter-Posse um eine Facette reicher: Einstampfung von 1 Mio. falscher Prospekte
- Aktion kostet Österreichs Steuerzahler 15.000 Euro
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Auch der papierene Eurofighter kommt dem Steuerzahler nicht billig. Das Bundesheer hat eine Million Prospekte einstampfen lassen, mit denen eigentlich für den neuen Flieger geworben werden sollte, berichtet NEWS. Grund für die Vernichtung der Folder: In ihnen war noch von 24 Eurofightern die Rede, letztlich wurden es wegen des Jahrhundert-Hochwassers aber nur 18. Geordert wurden die Prospekte übrigens noch unter Ex-Verteidigungsminister Herbert Scheibner (B), versichert das Büro des jetzigen Ressortchefs Günther Platter (V).
Ereignet haben soll sich die Reißaktion, so berichtet neben NEWS auch die "Kleine Zeitung" freilich erst 2004, als die Folder mit einem von der "Kleinen Zeitung" geschätzten Wert von 15.000 Euro schon zwei Jahr herumlagen. Ein Mitarbeiter der "Heeresbild- und Filmstelle" wurde damals beauftragt, die Broschüren der Vernichtung zuzuführen. Da diese Aktion "kleinweise" in wöchentlichen Portionen durchzuführen war, wurde der Reißwolf bis ins Jahr 2005 hinein mit Eurofightern gefüttert.
Interessant ist auch der Titel des letztlich nicht in Umlauf gebrachten Folders - "Eurofighter. Die optimale Lösung für Österreich". Das ist exakt der gleiche Slogan mit dem die Herstellerfirma EADS in Fachmagazinen für ihren Flieger geworben hat.
(apa/red)
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