Montag, 14. April 2008

Telefonieren bald auch im Tetrapak-Stil?
Einweg-Handy "Paper says" im Überblick

  • Tetrapak-Handy speziell für reisende Klientel gedacht
  • Serientauglichkeit dieser Studie ist noch nicht geklärt

Was bei Fotokameras für vergessliche Touristen schon längst üblich ist, könnte auch schon bald für Mobiltelefone Geltung haben: Eine Gruppe von chinesischen Designern hat nämlich eine Studie zu einem Handy veröffentlicht, das nicht nur aussieht wie eine Tetrapak-Verpackung, sondern auch vollständig zu recyclen ist.

"Paper says", so der Projektname des Handys, ist laut Aussagen der Designer dazu gedacht, im Urlaub oder auf Geschäftsreisen zu telefonieren, ohne dabei den Verlust seines "persönlichen" Handys zu riskieren. Sollte es verloren oder gestohlen werden, würde es keine Rolle spielen - Man könnte sich um wenig Geld jederzeit und überall ein neues kaufen. Wenn es nämlich nach dem Wunsch der Erfinder geht, soll es sowohl bei allen öffentlichen Einrichtungen wie etwa Flughäfen oder Museen als auch bei privaten Anbietern erhältlich sein.

Aufreißen und lostelefonieren
Das Prinzip des Papier-Handys soll grundsätzlich dem Prinzip einer Wertkarte mit "Telefonverpackung" folgen: Reißt man die "Verpackung" auf, offenbart sich eine simple Handy-Tastatur sowie ein LED-Display zur Anzeige der Nummer. Während Innen- wie Außenleben des Papier-Mobiles vollständig wiederverwertbar sind, soll sich letzteres auch besonders gut als Werbefläche eignen, die ja nach Belieben austauschbar und billig herstellbar ist. Ob diese Studie jemals in Serie geht, ist nicht geklärt. Schließlich ist auch bei herkömmlichen Handys ja auch nicht die Hülle am teuersten, sondern das Innenleben. (red)

14.4.2008 11:25