Dienstag, 6. Juni 2006

OMV beschließt Rückkauf von 5 Mio. Aktien: Bedienung von Wandelschuldverschreibung

  • Nach Ermächtigung der Hauptversammlung im Mai

Der börsenotierte Öl- und Gaskonzern OMV will eigene Aktien im Ausmaß bis zu 5 Mio. Stück erwerben. Als Gründe für diesen Beschluss nennt das Unternehmen die Bedienung von Wandelschuldverschreibungen sowie ein Aktienoptionsprogramm für leitende Angestellte der OMV und von Tochtergesellschaften.

Mit dem Beschluss greift der OMV-Vorstand auf eine entsprechende Ermächtigung der Hauptversammlung vom 24. Mai auf, die diese Maßnahme genehmigt hat.

Das Aktienrückkaufprogramm läuft von 12. Juni 2006 bis 23. November 2007, zugekauft werden soll über die Wiener Börse. Das beabsichtigte Volumen von bis zu 5,000.000 Stück entspricht 1,67 Prozent des Grundkapitals. Kaufpreis soll der jeweils aktuelle Börsekurs sein, "jedoch mindestens 25 Euro und maximal höchster Gegenwert je Aktie, der nicht mehr als 30 Prozent über dem durchschnittlichen, ungewichteten Börseschlusskurs der vorangegangenen zehn Handelstage liegen darf", heißt es in der Mitteilung.

In dem von der HV genehmigten Aktienoptionsplan 2006 wurden den Mitgliedern des OMV-Vorstands und bestimmten leitenden Angestellten der OMV oder verbundener Unternehmen Aktienoptionen im Verhältnis 1:20 auf ihr Eigeninvestment gewährt. Die maximale Anzahl an Aktienoptionen beträgt je Vorstandsmitglied 24.840, je übrigen Teilnehmer 8.280. Im Rahmen des Aktienoptionsplans 2005 wurden insgesamt 723.200 Aktienoptionen gewährt. (apa/red)

6.6.2006 18:38