Österreich bei der WM dabei: Heimische Polizisten unterstützen deutsche Exekutive
- Während WM Kontrollen auf Airports und Bahnhöfen
- Einsatz der 20-Mann-Truppe dauert bis zum 10. Juli
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20 Polizeibeamte aus ganz Österreich werden anlässlich der Fußball-WM 2006 in München Dienst versehen. Sie unterstützen ihre deutschen Kollegen bei der Überwachung des Flughafens, der Bahnhöfe, Züge sowie bei "Public Viewing"-Veranstaltungen, die im Zuständigkeitsbereich der Bundespolizei liegen. Die Polizisten, deren Einsatz bis zum 10. Juli dauert, wurden im Landespolizeikommando Salzburg verabschiedet.
Die österreichischen Polizeibeamten werden mit den gleichen polizeilichen Befugnissen ausgestattet sein, wie ihre deutschen Kollegen vom Bundespolizeiamt München. Dies ist auf Grund des Polizeikooperationsvertrages Österreich - Deutschland, der seit 1. Dezember 2005 in Kraft ist, möglich. Außerdem werden zwei Taschendiebfahnder aus dem Bereich der Kriminalpolizei sowie ein Verbindungsbeamter für grenz- und bahnpolizeiliche Angelegenheiten nach Deutschland entsandt.
Die Beamten wurden vom stellvertretenden Abteilungsleiter und Leiter des Referats Einsatzkommanden, Großer Sicherheits- und Ordnungsdienst, Alpindienst und Diensthundewesen im Bundesministerium für Inneres, Brigadier Günter Krenn, sowie dem deutschen Verbindungsbeamten in Österreich, Dirk Katlun, verabschiedet.
Die Beamten im Alter von Mitte 20 bis Anfang 30 freuen sich auf ihren Einsatz, weil er komplett neue Erfahrungswerte bringen wird, sagte Krenn im Gespräch mit der APA - Austria Presse Agentur. Sie würden "brennpunktorientiert" eingesetzt werden und erhielten auch noch eine Einschulung vom Bundespolizeipräsidium München. "Von einem Spiel werden sie im Stadion allerdings nicht viel zu sehen bekommen." Die österreichischen Beamten fliegen dann am Dienstag nach Berlin, wo sie mit 500 weiteren ausländischen Kollegen von Innenminister Wolfgang Schäuble begrüßt werden.
(apa/red)
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