Flüchtlingswelle aus Nordafrika reißt nicht ab: 400 Immigranten landen auf Lampedusa
- Afrikaner in Aufnahmezentrum der Insel gebracht
- Völlig überfülltes Boot vor Küste überschlagen: 3 Tote
Die Flüchtlingswelle von Nordafrika über das Mittelmeer nach Italien reißt nicht ab. Rund 400 Immigranten haben am Sonntag auf einem 25 Meter langen Boot die süditalienische Insel Lampedusa erreicht. Die Flüchtlinge, darunter auch Frauen und Kinder, seien in das Aufnahmezentrum der Insel gebracht worden, teilten die italienischen Behörden mit.
Am Freitag waren rund 40 Kilometer vor der maltesischen Küste mindestens drei Immigranten ums Leben gekommen. Ihr völlig überfülltes Boot soll sich überschlagen haben. Weitere acht Flüchtlinge werden noch vermisst. Insgesamt hatte das Boot, das Behördenangaben zufolge in der tunesischen Hauptstadt Tunis gestartet war, 27 Personen an Bord. (apa/red)
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