Blutige Familienfehde in Indien:
13 Menschen verbrennen in ihrem Haus
- Wohnhaus wurde von Angehörigen angezündet
Eine blutige Familienfehde hat in Südindien am Samstag 13 Menschen das Leben gekostet, unter ihnen vier Kinder. Die Opfer verbrannten, nachdem Angehörige sie nach einem Streit in deren Haus eingesperrt und dieses angezündet hatten, wie die Polizei mitteilte. Unter den Toten waren fünf Frauen. Die Großfamilie in Polkampally, einer Ortschaft im Unionsstaat Andhra Pradesh, war laut Polizei seit langem zerstritten.
Vor drei Monaten wurden zwei Familienmitglieder in Zusammenhang mit einem Mordfall festgenommen. Zu dem Streit am Samstag kam es, nachdem die beiden Männer am Freitagabend gegen Kaution aus dem Gefängnis freigelassen worden waren. Polkampally liegt im Bezirk Mahbubnagar, rund 200 Kilometer südlich von Hyderabad, der Hauptstadt von Andhra Pradesh. (apa/red)
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