Bombenanschläge im Irak: Regierung will Bevölkerung Bagdads entwaffnen lassen
- Nur Sicherheitskräfte sollen dann Waffen besitzen
·Irak: Abgetrennte Köpfe in Obstkiste
9 Menschen enthauptet. Plus: Explosion in Bagdad
Angesichts der häufigen Bombenanschläge in Bagdad will die irakische Regierung die Bevölkerung der Hauptstadt entwaffnen lassen. Vom 14. Juni an werde in Zusammenarbeit mit den internationalen Streitkräften ein Sicherheitsplan für Bagdad und Umgebung umgesetzt, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums. Ziel sei es, Waffen "nur noch in den Händen der Sicherheitskräfte" zu lassen.
Am Dienstag wurden erneut mehr als ein Dutzend Menschen im Irak Opfer von Attentaten. So wurden bei einem Bombenanschlag auf eine schiitische Trauergemeinschaft südlich von Bagdad mindestens fünf Menschen getötet und 15 weitere verletzt. (apa)
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