Montag, 5. Juni 2006

Bush bekräftigt sein Nein zu Homo-Ehe: US- Präsident will Verbot in Verfassung bringen

  • "Wir sollten Familien stärken und nicht unterlaufen"
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US-Präsident Bush hat sich erneut für ein Verbot von Homosexuellen-Ehen stark gemacht. "Wir sollten Familien stärken und sie nicht unterlaufen", sagte der Präsident in einer Rede in Washington. Traditionelle Ehen seien der Eckpfeiler einer "gesunden Gesellschaft" und die "fundamentalste Institution der Zivilisation".

Hintergrund von Bushs Werbekampagne ist eine Debatte des Senats über eine Verfassungsergänzung, in der ein Verbot von Homo-Ehen festgeschrieben werden soll. Allerdings gilt es als höchst unwahrscheinlich, dass eine solche Maßnahme in der kleineren Kongresskammer die nötige Zweidrittel-Mehrheit findet. Das gilt auch für das Abgeordnetenhaus.

(apa)

5.6.2006 22:44