BAWAG-Aufsichtsrat tobt: "Wurden bei Elsners Abfindung ständig falsch informiert"
- Schock über Mega-Abfertigung von 6,8 Millionen Euro
- Tumberger: "Höhe der Auszahlung nicht beschlossen"
·SPÖ wirft Elsner schwere Untreue vor
Gusenbauer: "Zahlung unvorstellbarer Größe"
·NEWS: 93 Millionen Schilling an Elsner!
Teure Pensionsabfindung für den Ex-Bawag-Boss
·"BAWAG muss rasch verkauft werden"
ÖGB braucht laut Drucker
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Interview mit Bawag-PSK
General Ewald Nowotny
Der ehemalige stellvertretende Bundesvorsitzende der Gewerkschaft Bau-Holz, Josef Tumberger, fürchtet als ehemaliges BAWAG-Aufsichtsratsmitglied keine strafrechtlichen Konsequenzen im Zusammenhang mit der üppigen Pensionsabfertigung für Ex-BAWAG-General Helmut Elsner. "Ich kann mich nicht erinnern, dass über die Höhe ein Beschluss gefasst wurde", sagte Tumberger im Ö1-Mittagsjournal des ORF.
Die Höhe von 93 Mio. Schilling oder fast 6,8 Mio. Euro "haue ihn um", so Tumberger. Konkrete Zahlen seien damals nicht beschlossen worden. Beschlossen worden sei nur die vorzeitige Auszahlung. SP-Chef Norbert Gusenbauer hatte zuvor strafrechtliche Konsequenzen auch für jene gefordert, "die so etwas beschlossen haben".
"Entweder wir wurden ständig falsch informiert oder gar nicht", sagte Tumberger, der im Dezember 2000 im BAWAG-AR saß und die vorzeitige Pensionsabfindung Elsner mitbeschlossen hatte. Auskunft könnte vielleicht der damalige BAWAG-AR-Chef und Ex-ÖGB-Finanzchef Günter Weninger geben. Sowohl Weninger als auch Ex-ÖGB-Chef Fritz Verzetnitsch seien für den ORF nicht erreichbar gewesen, hieß es.
(apa/red)
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