Umfrage zum Bawag-Verkauf: Mehrheit von 52% bewertet Pläne für ÖGB als ungünstig
- Nur 25 Prozent halten Bawag-Verkauf für günstig
- 61 Prozent für Direktwahl des ÖGB-Präsidenten
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Mehr als die Hälfte der Österreicher (52 Prozent) meint, dass der Verkauf der BAWAG für die Zukunft des ÖGB ungünstig ist, nur 25 Prozent bewerten den Verkauf als günstig. Das geht aus einer aktuellen OGM-Umfrage für den ORF-"Report" hervor.
Abgefragt wurden auch die derzeit diskutierten Reformvorschläge für die Gewerkschaft. 73 Prozent wollen eine Verbreitung der Vertretung auf alle Berufe und neue Arbeitsformen, 61 Prozent wünschen sich eine Direktwahl des ÖGB-Präsidenten durch die Gewerkschaftsmitglieder und 59 Prozent sprechen sich für mehr Frauen in der ÖGB-Führung aus.
Die bisherige Arbeit des ÖGB-Präsidenten Rudolf Hundstorfer bewerten 35 Prozent als "gut" und sieben Prozent als "schlecht". 58 Prozent wollten keine Angaben dazu machen bzw. kennen Hundstorfer nicht.
Für diese Untersuchung wurden Anfang Juni 500 Österreicher telefonisch befragt. OGM gibt die Schwankungsbreite mit plus/minus 4,5 Prozent an.
(apa/red)
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