Türkische Strände sind volkommen leer:
Hotels hoffen noch auf Last-Minute-Reisen
- In der Türkei warten Hotels und Strände auf Gäste
- Vogelgrippe und Mohammed-Karikaturen sind schuld.

·Türkei-Touristen mit Schlafmittel betäubt
Die Betrüger versetzten Urlauber in Tiefschlaf
·Tourismusländer werden immer teurer
Euro-Kaufkraftvergleich der Sommerferienländer
Im Süden der Türkei warten viele Hotels und Strände auf Urlauber: In den ersten fünf Monaten des Jahres sei die Zahl der Touristen in der Ferienstadt Antalya im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fast ein Fünftel auf etwa 1,6 Millionen gesunken, meldete die Zeitung "Referans" am Freitag. Insbesondere die europäischen Urlauber seien weggeblieben, sagte der Chef des Hotelverbandes AKTOB, Osman Ayik, der Zeitung.
Es gebe auch keine Hinweise darauf, dass sich das Bild im Juni ändern werde. Im vergangenen Jahr hatte die Türkei mit rund 21 Millionen Urlaubern einen neuen Besucherrekord erzielt. Dieses Ergebnis wird nach Schätzungen aus der Branche in diesem Jahr nicht zu erreichen sein.
Schon die Anfang des Jahres aufgetretene Vogelgrippe und der Streit um die dänischen Mohammed-Karikaturen hatten dem Türkei-Tourismus einen Schlag versetzt. Tourismusunternehmer rechnen zudem damit, dass die Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland viele Urlauber von einer Reise in die Türkei abhalten könnte, weil viele potenzielle Besucher aus Europa die Spiele der WM zu Hause anschauen wollen. Deshalb hofft die Branche nun verstärkt auf Last-Minute-Reisende. Schließlich seien viele Hotels in anderen mediterranen Ferienländern wie Griechenland und Spanien bereits ausgebucht, sagte ein Tourismusmanager der "Referans".
(apa/red)
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