Frauen tun sich als Singles leichter: Männer kommen mit dem Alleinsein nicht so gut klar
- Single-Männer suchen aktiver nach neuer Partnerin
- Frauen betrachten Beziehungsende oft als Befreiung
·Studie: Sportliche Singles bevorzugt
Haben mehr Erfolg beim anderen Geschlecht
·Frauen sind bessere Singles als Männer
Pech für ihn: Er kommt alleine nicht so gut klar...
·Singles erkranken eher am Herzen
Doppelt so hohes Risiko wie in einer Partnerschaft
·Jede 10. wünscht sich neuen Partner!
Frauen mit Beziehungen unzufriedener als Männer
·One-Night-Stand: Für Single-Männer normal!
Surprise, surprise: Jede 2. Frau ist eher skeptisch
·Studie: Verheiratete glücklicher als Singles
Monate vor Hochzeit und erstes Ehejahr am besten
Frauen bewältigen ein Single-Dasein offenbar besser als das männliche Geschlecht. Sie sind der "Europäischen Single-Studie 2006" der Online-Partneragentur Parship zufolge häufig mit ihrer Lebenssituation zufrieden. Allein lebende Männer suchen viel aktiver nach einer Partnerin.
18 Prozent der weiblichen Singles aus Österreich gaben an, "sehr zufrieden" zu sein. Bei den Männern waren es nur elf Prozent. In England sagen sogar 28 Prozent der Frauen: "Ich bin ein vollkommen glücklicher Single." Die romantischen Franzosen leiden am meisten: Nur sechs Prozent der Männer zählen sich zu den überzeugten allein Lebenden.
Beziehungsende ist Befreiung
"Frauen betrachten das Ende einer Beziehung häufig als Befreiung. Sie genießen deswegen ihr Single-Dasein bewusster als Männer", sagte die Psychologin Sabine Wery. "Das starke Geschlecht hingegen empfindet es vielfach als eine Art Versagen, keine Partnerin zu haben, und forciert die Suche stark."
Feste Beziehung besser als kurze Affäre
Die Anzahl derjenigen, die besonders aktiv und zielstrebig nach einer Partnerin suchen, sei deswegen unter männlichen Singles mit 13 Prozent fast doppelt so hoch wie unter den Frauen (sieben Prozent). Frauen seien zwar zu 60 Prozent offen für eine Partnerschaft, ließen aber das Glück auf sich zukommen. Einig sind sich die Geschlechter in der Präferenz einer festen Beziehung gegenüber einer kurzen Affäre, die nur für zehn Prozent aller österreichischen Singles in Frage kommt.
(apa/red)
