Rauchfreie ÖBB-Züge ab Dezember 2006?:
Pendlerinitiative fordert bessere Luft im Zug
- Es gibt zu viele Raucherplätze in ÖBB-Schnellzügen
- Bessere Luft und insgesamt mehr Platz in den Zügen

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·Wer Bahn fährt, dem wird ab jetzt geholfen
Die ÖBB-Empfangschefs für alle Kundenanliegen
"Die Entwicklung hin zu einem rauchfreien öffentlichen Verkehr ist als Teil eines umfassenden gesundheitspolitischen Trends zu sehen. Das müssen auch die Österreichischen Bundesbahnen zur Kenntnis nehmen."
Franz Gosch, AK-Vizepräsident und Obmann der "Steirischen Pendlerinitiative" nimmt den "Weltnichtrauchertag" zum Anlass, von den Österreichischen Bundbahnen einen rauchfreien öffentlichen Verkehr und damit einen noch strikteren Schutz vor Passivrauchen einzufordern.
Zu viel Platz für Raucher
"Nach wie vor sind in den ÖBB-Schnellzügen gut ein Drittel der Zugabteile für Raucher reserviert" das ist laut Gosch zuviel. Erfahrungsgemäß gebe es in den Raucherabteilen immer freie Plätze, weil selbst überzeugte RaucherInnen das Reisen in verrauchten Waggons nicht als Genuss empfinden. Positiv ist zu erwähnen, dass die Regionalzüge in der Steiermark bereits rauchfrei geführt werden, zur Freude der PendlerInnen.
Absolut rauchfrei
Gosch fordert in diesem Zusammenhang die ÖBB auf, ab dem Fahrplanwechsel im kommenden Dezember Züge und geschlossen Räume in Bahnhöfen absolut rauchfrei zu machen. Bessere Luft und insgesamt mehr Platz in den Zügen - da sich die freien Plätze nicht mehr auf die Raucherabteile konzentrieren - seien vor allem für die vielen tausend Pendlerinnen und Pendler von gesundheitlichem Vorteil.
(red)
