Handyfreie Zonen in Stockholms "Öffis":
"Sperrgebiete" im Passagierraum seit 2006
- Keine Sanktionen für Zuwiderhandelnde vorgesehen

·UMFRAGE: Wollen Sie Handy-freie Bereiche?
"Passiv-Telefonie": Nerv-tötend oder unterhaltend?
·Handy-User werden jetzt immer höflicher
Hohe Akzeptanz für TV am Handy & Camfunktion
·Bayerns Schulen als Techno-Sperrzonen
Nach Handyverbot nun Feldzug gegen MP3-Player
·Die dritte Generation und unsere Lebensart
Motorola zeigt Einflüsse neuer Handy-Technologie
Wer in Stockholm mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist, muss sich künftig nicht mehr die mehr oder weniger interessanten Handy-Gespräche vom Steh- oder Sitznachbarn anhören. Die Verkehrsbetriebe der schwedischen Hauptstadt beschlossen, entsprechende Mobiltelefon-freie Bereiche in Bussen, U-Bahnen und S-Bahnen einzuführen.
Laut dem Beschluss, der von der rot-grünen Stadtregierung initiiert wurde, sind zwischen 15 und 30 Prozent des Passagierraums der öffentlichen Verkehrsmittel als Handy-frei gekennzeichnet. Sanktionen für Zuwiderhandelnde sind keine vorgesehen, bei den Verkehrsbetrieben hofft man dennoch auf Akzeptanz der Maßnahme.
Gesundheitsbelästigung?
Neben der Vermeidung des unfreiwilligen Mithörens als störend empfundener Telefonate sind die Handy-freien Bereiche auch für Menschen gedacht, die unter Überempfindlichkeit gegenüber elektrischen Spannungsfeldern leiden. Bereits seit Jahrzehnten gibt es in öffentlichen Verkehrsmitteln in Schweden Haustier-freie Zonen für Allergiker. (APA/red)
Amphibienfahrzeug Sea Lion10:25
Zu Wasser und zu LandKonstrukteur Mark Witt baut sich das schnellste Amphibienfahrzeug der Welt
