Erste "AMD Live"-Computer im Anflug:
Intel-Rivale bläst zur Multimedia-Offensive
- Prinzip einfacher Handhabung & leistungsstarken PCs
- Breite Unterstützung der PC-Hersteller gewährleistet

·Pentium-Prozessoren
bald um 60% billiger?
Neue Intel-Strategien im Kampf um Marktanteile
·Erste "AMD Live"-Computer im Anflug
Intel-Rivale präsentiert Multimedia-PCs im Juni
·AMD vs. Intel: Chip-Riesen vor Gericht!
Intel soll Druck auf Her-steller ausgeübt haben
·Rekord-Speed: Chip mit 500 GHz von IBM!
Prozessor künstlich auf
-268 Grad abgekühlt
AMD will seinem großen Konkurrenten Intel nun auch in der digitalen Heimunterhaltung Paroli bieten. Bereits im Juni sollen erste Multimedia-PCs mit "AMD Live"-Ausstattung für die Unterhaltung im Wohnzimmer in den Handel kommen, teilte der Halbleiterhersteller am Mittwoch in Sunnyvale (Kalifornien) mit. Die Software und Hardware soll dabei mit bereits in den Privathaushalten existierenden Geräten kommunizieren können.
Um in der Unterhaltungselektronik stärker Fuß zu fassen hatte der weltgrößte Chipproduzent Intel bereits Anfang des Jahres erste Multimedia-PCs mitdem neuen Logo "Viiv" ausgestattet. "Viiv" (gesprochen: weif) soll als Symbol für besonders einfach zu bedienende und für den Umgang mit Multimedia-Dateien besonders leistungsfähige PCs dienen. Im lukrativen Servermarkt musste der Branchenprimus zuletzt seinem Erzrivalen deutlich Marktanteil abtreten. Im vergangenen Jahr konnte AMD seinen Anteil auf 16,7 Prozent fast verdoppeln und strebt für dieses Jahr einen Marktanteil von 30 Prozent in allen Bereichen an.
Breite Unterstützung der PC-Hersteller
Erste "AMD-Live"-Computer sollen nach Angaben des Unternehmens unter anderem von den PC-Herstellern Fujitsu-Siemens, Acer, Alienware und Hewlett-Packard in Westeuropa, Nordamerika und China zur Verfügung stehen. Die entsprechende Software und Unterhaltungs- Applikationen stünden über das Internet bereits heute unter www.amdlive.com bereit.
Neuzugang für multimediale Heimnetzwerke
"Der AMD-Live-PC und die AMD-Live-Entertainment-Suite resultieren aus der Zusammenarbeit branchenweit führender Unternehmen", sagte AMD-Manager Bob Brewer. Für die Kommunikation der Geräte untereinander habe AMD auf offene Standards gesetzt. Laufende oder aufgezeichnete Fernsehsendungen, Musik oder Fotos sollen sich einfach auf mehrere Geräte übertragen oder in einem eigens eingerichteten Platz im Internet speichern lassen. Mit einem weiteren Service soll der Endverbraucher sein eigenes Heimnetzwerk einrichten und verwalten können. (APA/red)
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