Aufruhr wegen US-Game in Venezuela:
Mercenaries 2 sorgte für viel Spekulationen
- Invasion in Venezuela als Shooter-Rahmenhandlung
- Entwickler Pandemic bestreiten jegliche Realitätsnähe

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Das Computerspiel einer US-Firma soll erst im kommenden Jahr auf den Markt kommen, erregt aber schon jetzt die Gemüter in Venezuela. Denn in "Mercenaries 2: World in Flames" geht es um eine Invasion in Venezuela. Anhänger des venezolanischen Präsidenten Hugo Chavez, der ein erklärter Kritiker der US-Politik ist, werfen den Entwicklern des Computerspiels vor, die Amerikaner auf einen Einmarsch der USA in Venezuela vorzubereiten.
"Die Amerikaner wissen, wie man eine Psychoterrorkampagne inszeniert, der später die Realität folgt", sagte der Abgeordnete Ismael Garcia. Seine Kollegin Gabriela Ramirez sprach gar von einer "Rechtfertigung für eine imperialistische Aggression". In dem Spiel von Pandemic geht es darum, dass ein machthungriger Tyrann die Ölreserven Venezuelas in seine Gewalt bringt, was eine Invasion auslöst. Das sei keineswegs als Anspielung auf Chavez gedacht, erklärte Chris Norris von Pandemic. "Es muss nicht zu so einem Konflikt kommen, aber er ist doch durchaus möglich."
Webtipp:
www.mercs2.com
(APA/red)
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