Mittwoch, 31. Mai 2006

Barbara Karlich: Keine Zeit für die Liebe

Weshalb ihre Ehe von Anfang an zum Scheitern verurteilt war: Chronik
einer angekündigten Scheidung.
Koks & Seitensprünge: Was an den wilden Gerüchten um die Scheidungsgründe wirklich dran ist. Karlich redet erstmals Klartext.

Und wieder ist ein Traum an den Klippen der Realität zerschellt: Nach neun Monaten wurde am 26. Mai die Ehe von TV-Talkerin Barbara Karlich, 36, und Christoph Preitschopf, 34, geschieden. Wie so viele Paare vor ihnen scheiterten die beiden an einer fatalen Kombination aus Mangelzuständen: Mangel an gemeinsamer Zeit. Mangel an Vertrauen. Mangel an gemeinsamen Zielen. Es hätte ihnen von Anfang an klar sein müssen, denn Anzeichen – und Warnungen von Freunden – gab es genug.

Jänner 2003. TV-Talkerin Barbara Karlich stellt ihren neuen Freund vor: Christoph Preitschopf, fast zwei Jahre jünger, muskelbepackt und in farbenfrohe Hemden gekleidet. „Er ist Anwalt“, schwärmt die Moderatorin. Die Szene schmunzelt: „So ein Schwindler, der ist gar kein Anwalt!“ Tatsächlich fehlen Preitschopf die nötigen Praxisjahre, er arbeitet als Konzipient in einer Wiener Kanzlei. Als Barbara das erfährt, hält sie zumindest in der Öffentlichkeit zu ihm: „Na, dann wird er halt erst Anwalt. Aber er hat Jus studiert!“

Pfingsten 2003. „Wir sind verlobt!“, jubelt Karlich, „Christoph hat mir einen Antrag gemacht.“ Zuerst wird Neujahr als Hochzeitsdatum angepeilt. Doch der Termin wird verschoben. Erst auf Sommer 2004. Dann auf Winter. Dann auf Sommer 2005. „Es kommt immer der Job dazwischen!“ Karlichs Show läuft wunderbar, der Ableger „Karlich danach“ fährt gute Quoten ein, dazu kommen erste Schauspielversuche. Doch auch Christoph kriegt bald viel zu tun.

Sommer 2004. An der Adresse Zyklamengasse 33 in Wien-Penzing entsteht das Karlich-Preitschopf’sche Domizil. Beiden gehört je eine Hälfte. Karlich bringt einen Großteil des Geldes ein, Preitschopf den Arbeitseinsatz: Jeden Morgen steht er um vier Uhr auf, ist um sechs auf der Baustelle und um neun im Büro. Ein Jahr lang. Das Paar sieht einander meist nur kurz vor Mitternacht. Ein Kuss, ein „Wie geht’s?“, dann fallen beide erschöpft ins Bett.

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31.5.2006 17:23