AUA sieht Liquidität nicht gefährdet: Keine Kapitalerhöhung für Geschäftsjahr '06 nötig
- AUA-Chef Ötsch verweist auf Passagierzuwächse
- Eigentümerstruktur: "Basis österreichischer Mehrheit"
·AUA dementiert finanzielle Engpässe
Finanzspritze diene nicht dem weiteren Flugbetrieb
·Billig-Flieger "Niki" in schwarzen Zahlen
Ab 2007 auch Kurs Wien-Moskau im Programm
Alfred Ötsch, neuer Vorstandsvorsitzender der Austrian Airlines AG, hat festgestellt, dass für das laufende Geschäftsjahr 2006 und die darin vorgesehenen Investitionen eine Kapitalerhöhung nicht erforderlich sei. Er wies Berichte, wonach sogar die Liquiditätsbasis für den regulären Flugbetrieb gefährdet sei, zurück und droht mit rechtlichen Schritten.
Behauptungen über Liquiditätsengpässe entbehrten "jeglicher Grundlage" und würden "durch die offiziellen Zahlen widerlegt". "Sollten weiterhin solche geschäfts- und rufschädigenden Aussagen getätigt werden, werden wir geeignete Mittel ergreifen, um Schaden vom Unternehmen abzuwenden". Ötsch spricht in einer Medienmitteilung von einer "neuen Aufbruchsstimmung im Unternehmen" und erinnert an die Passagierzuwächse um mehr als 13 Prozent in den ersten vier Monaten. Die Ostexpansion sei mit der Aufnahme sechs neuer Flugziele beschleunigt worden.
Zur laufenden Diskussion über die Eigentümerstruktur sagt Ötsch: "Gerade für uns als hoch spezialisierte mittelgroße Airline ist es essenziell, dass wir unsere Strategie auf Basis einer stabilen österreichischen Mehrheit, auch in Zukunft selbst bestimmen können." Die AUA trage pro Jahr rund 3,5 Mrd. Euro zur österreichischen Wirtschaft bei.
Abschließend weist Ötsch "im Rahmen der aktienrechtlichen Meldepflicht" darauf hin, dass er soeben AUA-Aktien im Wert von 100.000 Euro erworben habe.
(apa/red)
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