Von 50 auf 70%: Bund stockte Aktien-Anteil an Nationalbank planungsgemäß auf
- Rückkauf der ÖGB- und BAWAG-Anteile durch Bund
- OeNB steigerte geschäftliches Ergebnis um über 8%
Der Bund hat seinen Aktien-Anteil an der Österreichischen Nationalbank (OeNB) plangemäß von 50 auf 70 Prozent aufgestockt. In der Generalversammlung der OeNB wurde der Rückkauf der Anteile des ÖGB und dessen Banktochter BAWAG an der Nationalbank in Höhe von zusammen 20 Prozent durch die Republik Österreich genehmigt.
Am Vormittag kam es auch zur Rochade im Generalrat ("Aufsichtsrat") der Notenbank. Mit dem Ausscheiden von Ex-BAWAG-Generaldirektor Johann Zwettler und Georg Kovarik (ÖGB) aus dem Generalrat der OeNB wurden der Papierindustrielle Alfred Heinzel und der langjährige Bank- und Versicherungsmanager Max Kothbauer (er ist seit ein paar Wochen auch neuer BAWAG-Aufsichtsrat) als neue Generalräte vom Finanzministerium nominiert und von der Generalversammlung bestätigt.
Nationalbank steigerte Verdienst
Die Nationalbank hat im Geschäftsjahr 2005 etwas mehr verdient. Das geschäftliche Ergebnis stieg um 37 Milionen Euro oder 8,3 Prozent auf 488 Millionen Euro. Der Anteil des Bundes beträgt 451 Millionen Euro, wovon 122 Millionen Euro auf die Körperschaftssteuer und 329 Millionen Euro auf den 90-prozentigen Gewinnanteil nach Steuern entfallen, teilt die OeNB mit. (APA)
Deutsche Sklavin befreit14:01
Frau schildert ihr Leid19-Jährige nach acht Jahren gerettet - Mutter soll von Martyrium gewusst haben
Wahl in Ägypten13:31
Heftige ProtesteDemonstranten am Tahir-Platz. Feuerangriff auf Wahlkampfzentrale von Shafik.
Platter trifft David Alaba15:21
Platter blamiert sichLandeshauptmann mit Aha-Erlebnis bei David Alaba: "Sie können ruhig Deutsch mit mir reden"

