Samstag, 3. Juni 2006

Achtungserfolg für Ukraine: In Testspiel für WM vs. Italien torloses Remis ermauert

  • Schweden reist mit 1:1 gegen Chile nach Deutschland
  • Togo gewinnt ohne Akoto gegen Liechtenstein nur 1:0

Schweden hat sich mit einem 1:1-Remis gegen Chile in Stockholm von seinen Fans in der Heimat verabschiedet. Angola bezog am Freitag gar eine Niederlage. In Sittard verlor der WM-Debütant gegen die Türkei 2:3. Tunesien trennte sich von Uruguay in Rades ebenso torlos wie die beiden WM-Starter Italien und Ukraine in Lausanne.

Die Italiener dominierten die erstmals für eine Endrunde qualifizierten Ukrainer, verbuchten aber kaum nennenswerte Chancen. Gegen die gut disponierte Abwehr der Ost-Europäer fand die Squadra Azzurra keine Mittel. Die ukrainische Offensive brachte allerdings ebenso wenig zu Stande, die wenigen Konterangriffe blieben wirkungslos. Die beste Chance für die Italiener vergab in der 84. Minute Francesco Totti, dessen Schuss Torhüter Alexander Schowkowski parierte.

Die Schweden hatten bei ihrem Abschied aus der Heimat mehr Mühe mit Chile als erwartet. Die Skandinavier gingen durch Henrik Larsson vom Champions-League-Sieger FC Barcelona per direktem Freistoß in Führung (32.), mussten aber nur sechs Minuten nach der Pause den Ausgleich durch Humberto Suazo (51.) hinnehmen. Nach dem Seitenwechsel hatten die Gäste mehr vom Spiel und verbuchten zudem die besseren Chancen.

Die Türkei fuhr in Sittard in den Niederlanden gegen die angolanische Fußball-Nationalmannschaft einen 3:2-Sieg ein. Der WM-Debütant ging zwar durch Fabrice Akwa (31.) in Führung, sah sich aber nach Toren von Necati (53.) und Nihat (71.) mit einem 1:2-Rückstand konfrontiert. Arsenio Love (83.) gelang dann zwar noch der Ausgleich, doch Halil Altintop erzielte postwendend den Siegtreffer für die Türken.

Togo bot ohne Erik Akoto einen matten Auftritt beim 1:0-Testspielsieg gegen Liechtenstein. Der WM-Neuling geriet gegen die Nummer 123 der FIFA-Rangliste phasenweise gehörig unter Druck und siegte nur dank einer Sololeistung von Kader Coubadja in der 55. Minute. Derweil scheint sich der Prämienstreit im togolesischen Team entspannt zu haben. Von ihrer ursprünglichen Forderung, für ihr Antreten bei der WM 155.000 Euro kassieren zu wollen, rückten die Spieler ab. Sie fordern "nur" noch 35.000 Euro.
(apa/red)

3.6.2006 08:19