Soll mit Juve-Boss Spiele beeinflusst haben:
Lazio-Chef Claudio Lotito im Visier der Justiz
- Vorwurf: Kriminelle Vereinigung & Sportbetrug
- Aktionär angeblicher Komplize bei Manipulationen
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Der Chef des italienischen Fußball-Erstligisten Lazio Rom, Claudio Lotito, ist von der Staatsanwaltschaft Neapel mehrere Stunden lang vernommen worden. Lotito soll Absprachen mit Schiedsrichtern vorgenommen haben, er soll mit dem zurückgetretenen Sportdirektor von Juventus Turin, Luciano Moggi, die Meisterschaft 2004/05 zu Gunsten seines Klubs beeinflusst haben. Gegen Lotito wird wegen Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung und Sportbetrugs ermittelt.
Gegen den römischen Unternehmer, der mit einem 30-Prozent-Anteil Mehrheitsaktionär von Lazio ist, läuft auch eine Untersuchung der Staatsanwaltschaft Rom wegen mutmaßlicher Kursmanipulation und Behinderung der Kontrollorgane.
Auch Lazio-Aktionär im Visier
Ermittelt wird auch gegen den Lazio-Aktionär Roberto Mezzaroma, der Lotitos Komplize bei den Kursmanipulationen gewesen sein soll. Mezzaroma ist mit einem knapp 15-prozentigen Anteil zweitstärkster Lazio-Aktionär. Die Beschuldigten sollen zudem die Kontrollarbeit der Mailänder Börsenaufsichtsbehörde Consob erschwert haben, die die Bilanzen des Vereins überprüfen wollte. (APA/red)
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