42 Leichen in Bagdad gefunden: Viele Opfer wurden gefesselt und anschließend gefoltert
- Gewalt zischen Schiiten und Sunniten eskaliert
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In der irakischen Hauptstadt Bagdad sind binnen 24 Stunden die Leichen von 42 getöteten Menschen gefunden worden. Viele der Leichen seien gefesselt gewesen und wiesen Schusswunden und Spuren von Folter auf, sagten Polizeivertreter. Die meisten Leichen seien im Osten Bagdads gefunden worden, zwölf von ihnen an einem Ort im Stadtteil Baladiyat, acht im Bezirk Sadr.
Nach einem Anschlag auf die Goldene Moschee von Samarra, eines der wichtigsten Heiligtümer der Schiiten, im Februar hat die Gewalt zwischen schiitischen und sunnitischen Irakern stark zugenommen. Vertreter der sunnitischen Minderheit warfen dem bisher unter schiitischer Kontrolle stehenden Innenministerium vor, Sunniten durch Todesschwadronen umbringen zu lassen. US-Botschafter Zalmay Khalilzad hatte die konfessionellen Milizen beschuldigt, schon mehr Menschen umgebracht zu haben als die Aufständischen. (apa/red)
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