BAWAG-Einigung mit US-Gläubigern:
Vergleich erst am Dienstag nach Pfingsten
- ÖGB-Boss Hundstorfer: Inhaltlich komplett fertig
- "95 Prozent der Risiken haben wir herinnen"
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Der Abschluss der BAWAG-Vergleichsverhandlungen in den USA verschiebt sich weiter nach hinten. War ursprünglich eine Einigung bereits unmittelbar demnächst erwartet worden, dürften sich die Gespräche nun noch eine weitere Woche hinziehen. ÖGB-Präsdident Rudolf Hundstorfer ging Montagabend bei einem Auftritt im "Zigarrenclub" davon aus, dass die Causa erst bis Dienstag nach Pfingsten erledigt sein dürfte.
Dabei sei man bei den Verhandlungen "inhaltlich komplett fertig", erklärte der ÖGB-Chef. Es gebe aber noch einen offenen Punkt, der während der kommenden Tage zu klären sei. Dabei gehe es um "die technische Mitwirkung beim Verkaufsprozess der BAWAG". Was dies genau bedeutet, wollte Hundstorfer angesichts der noch laufenden Gespräche nicht sagen.
Zuversichtlich ist der ÖGB-Präsident, dass nach Abschluss der Vergleichverhandlungen keine weiteren Forderungen gegen den ÖGB entstehen: "95 Prozent der Risiken haben wir herinnen." Es gäbe zwar Anwälte, mit dem auch in Österreich bekannten Ed Fagan, die nochmals auftreten könnten. Die zuständige Staatsanwaltschaft in den USA habe aber bereits klargestellt, dass sie diesen Menschen nicht sehr viel Bedeutung zumesse, so Hundstorfer.
(apa)
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