FPÖ schaltet Staatsanwalt gegen BZÖ ein: Sachverhaltsdarstellung zu 'Orange'-Geldern
- Blaue: Gorbach der "Geschenkannahme" verdächtigt
- 500.000 & 250.000 Euro aus dem Telekom-Bereich?
·Gorbach hält sich alle
Job-Optionen offen
Vizekanzler will seine Zukunft selbst bestimmen
·"Bin nicht nur dabei, sondern mittendrin"
Westenthaler darf wieder mit Schüssel frühstücken
·Strache: "BZÖ wird sich mit KPÖ matchen"
FP-Chef sieht in Orangen keine Gefahr für Partei
·Westenthaler will weniger Ministerien
Mit BZÖ in der Regierung wird Kabinett verkleinert
·Van Staa nicht gegen Vizekanzler-Wechsel
profil: Wenn Westenthaler will, soll er Amt kriegen
·Westenthaler sieht FPÖ am 'rechten Rand'
Ihm missfallen "Heil-Schreier und Gudenusse"
·MITSTIMMEN: Die Online-Sonntagsfrage
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Nationalratswahlen '06
Heißer Herbst: Wer wird am Schluss gewinnen?
·Grüne: Westenthaler als Vize untragbar
SPÖ fordert Neuwahlen, FPÖ erwartet Aus für BZÖ
Die FPÖ hat eine Sachverhaltsdarstellung an die Staatsanwaltschaft Wien wegen der Finanzen des BZÖ geschickt. Als "Verdächtiger" angeführt ist laut eines Zeitungsberichts Vizekanzler und noch geschäftsführender BZÖ-Chef Hubert Gorbach. Die FPÖ verdächtigt Gorbach der Untreue und "Geschenkannahme durch Machthaber", da er Spenden aus einem Telekom-Unternehmen erhalten haben soll, auf das er als Vertreter der Republik Einfluss nehmen könnte.
In der Sachverhaltsdarstellung heißt es: "Der kleine Regierungspartner sucht offenbar fieberhaft nach Sponsoren für die Wahl. BZÖ-intern soll Gorbach angekündigt haben, Geld zu bringen." Er habe bereits eine Zusage für 500.000 Euro und 250.000 Euro aus dem Telekom-Bereich und der Bauwirtschaft. Die FPÖ beruft sich dabei auf Medienberichte, die bis jetzt nicht dementiert worden sind. Das Kabinett des Vizekanzlers wies die Anschuldigungen zurück.
FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky hatte kürzlich angekündigt, bei der ersten BZÖ-Plakatwelle eine Sachverhaltsdarstellung an die Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts auf illegale Parteienfinanzierung zu schicken. Laut "Kurier" hat die Werbefirma von Sturm-Graz-Präsident Hannes Kartnig einen Auftrag von BZÖ-Werber Gernot Rumpold bekommen, ab Mitte Juni BZÖ-Plakate in der Steiermark zu affichieren. Laut Kartnig handelt es sich um eine österreichweite Kampagne, in anderen Bundesländern seien andere Firmen Rumpolds Auftragnehmer. (apa/red)
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