Blutiger Schießerei in Wien-Hernals: Erste Verhaftungen nach mysteriösem Überfall
- Auch die beiden Schwerverletzten festgenommen
- "Auftrittsverbot" für Sänger als Auslöser des Streits
Nach der Schießerei im Cafe "Cappuccino" in Wien-Hernals hat es eine erste Verhaftung gegeben haben. Der mögliche Haupttäter, ein Kosovo-Albaner, wurde laut ORF und "Neuer Kronen Zeitung" in Wien festgenommen und verhört. Die genauen Umstände der Schießerei sind jedoch noch nicht geklärt.
Nach Angaben der Tageszeitung "Kurier" waren es sogar vier Verhaftungen. Unter den Festgenommenen sollen sich laut der Zeitung die beiden Schwerverletzten befinden, die bei dem Überfall angeschossen worden waren.
Auslöser der Schießerei soll ein "Auftrittsverbot" gewesen sein, das der Lokalbesitzer des "Cappuccino" einem Sänger erteilt hatte: Dieser sollte vergangenen Samstag in einer Disco in Vösendorf auftreten. Gut 2.000 Gäste waren dort versammelt, doch zum Konzertbeginn um 22.00 Uhr erschien der Sänger nicht.
Eine vierköpfige Abordnung des ebenfalls aus Ex-Jugoslawien stammenden Discobesitzers, der 50.000 Euro Schadenersatz einforderte, erschien im "Cappuccino" in der Ottakringer Straße, wo sich gerade der Lokalinhaber mit einigen seiner Leuten aufhielt. Wer zuerst das Feuer eröffnet hat, ist noch unklar. Einer von diesen, der Kosovo-Albaner, könnte dann im Zuge der "provozierenden Stimmung" geschossen haben, berichtete der "Kurier.
(apa/red)
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