"Klebe an keinem Sessel": Vizekanzler Gorbach hält sich alle Karriereoptionen offen
- Rücktritt frühestens nach Ende der EU-Präsidentschaft
- Tirols LH: "Gorbach ist unverzichtbar, muss bleiben!"
·"Bin nicht nur dabei, sondern mittendrin"
Westenthaler darf wieder mit Schüssel frühstücken
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Vizekanzler Hubert Gorbach (BZÖ) lässt sich über seinen Verbleib in der Bundesregierung weiter alle Optionen offen. Am Rande einer Straßentunneleröffnung in Pians in Tirol hielt er einen Rückzug aus der Politik "frühestens nach Ende des österreichischen EU-Vorsitzes" möglich, "wenn überhaupt".
Dass BZÖ-Spitzenkandidat Peter Westenthaler an den Vorbesprechungen vor dem Ministerrat mit dabei sei, sei "selbstverständlich". Das wäre auch in der Privatwirtschaft so, meinte Gorbach. Damit höre er alles Wichtige aus erster Hand und nicht über drei Ecken.
"Klebe an keinem Sessel"
Eine stabile Regierung sei ihm, Gorbach, immer ein Anliegen gewesen. "Wenn ich zurücktreten sollte, dann entscheide ich das aber selbst", betonte der Vizekanzler. Er klebe an keinem Sessel. Über die beiden Optionen werde intern in den zuständigen BZÖ-Gremien beraten. Bei beiden Varianten gebe es Gründe dafür und dagegen.
Rosen wurden Gorbach bei der Veranstaltung übrigens vom Tiroler Landeshauptmann Herwig van Staa (V) gestreut. Gorbach sei "unverzichtbar und muss bleiben", sagte Van Staa unter Hinweis auf Bundesmittel für die Verkehrsinfrastruktur in seinem Bundesland. Tirol sei in den letzten Jahren "vom Bund gut bedient worden", erklärte der Landeshauptmann.
(apa/red)
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