Tragödie nach Unfalltod von Skifahrerin Wittmann: Freund warf sich vor Zug
- 17-jähriger verfasste zuvor noch Abschiedsbrief
Nur einen Tag nach dem Unfalltod der 17-jährigen Julia Wittmann, Tochter des zwölffachen Rallye-Staatsmeisters Franz Wittmann, die vor kurzem mit ihrem Pkw in Salzburg verunglückte, hat sich der 17-jährige Freund der Skirennläuferin das Leben genommen. Wie der "Kurier" berichtete, legte sich der Schüler bei Feldkirchen in Kärnten auf die Gleise, wurde von einem Regionalzug überrollt und getötet.
In den Nachmittagsstunden des Dienstag erfuhr der 17-Jährige vom Tod seiner Freundin. Danach verfasste er einen Abschiedsbrief und verließ das Haus. Um 16.34 Uhr wurde er von dem tonnenschweren Schienenfahrzeug getötet.
Julia Wittmann war Tags davor aus ungeklärter Ursache auf der Katschberg-Bundesstraße zwischen Radstadt und Altenmarkt - nur wenige hundert Meter von jener Stelle entfernt, wo Hermann Maier im August 2001 seinen schweren Motorradunfall hatte - verunglückt. Die junge Sportlerin geriet mit dem Auto auf die Gegenfahrbahn und prallte frontal gegen einen Lastwagen. Der Peugeot der 17-Jährigen wurde dabei völlig zertrümmert, die junge Frau war auf der Stelle tot.
(apa/red)
Deutsche Sklavin befreit14:01
Frau schildert ihr Leid19-Jährige nach acht Jahren gerettet - Mutter soll von Martyrium gewusst haben
Nachbeben in Italien19:31
Mehrere TodesopferErneut große Schäden und Tote nach schweren Erdstößen in Norditalien
