Moslem-Studie löst Koalitions-Zwist aus: Gastinger rügt Prokops Wortwahl und ÖVP
- Justizministerin: Man muss auspassen, was man sagt
- Von Familienpakets nur "ein Fuzerl übrig geblieben"
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45 Prozent der Moslems seien nicht interessiert
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Mit 137.662 Zuwanderer vor Türkei mit 116.882
Justizministerin Karin Gastinger hat die Wortwahl von Innenministerin Liese Prokop zur Moslem-Studie - "45 Prozent sind integrationsunwillig" - kritisiert. "Bei dem sensiblen Thema kommt es auf jedes Wort an. Da muss man aufpassen, was man sagt", meinte Gastinger im "Kurier".
Kritik am Koalitionspartner übte die Justizministerin auch hinsichtlich des Familienpakets, von dem "ein Fuzerl übrig geblieben" sei. "Mit der ÖVP war es nicht möglich, Stiefeltern mehr Rechte zu geben."
Gastinger bekräftigte zudem Vize-Chefin ihrer Partei bleiben zu wollen: "Ich würde das gerne tun, immerhin decke ich den liberalen Flügel ab. Jetzt bin ich halt noch mehr Flügel."
(apa/red)
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