Der Lebensweg des Amerika-Entdeckers:
Kolumbus-Museum in Nordspanien eröffnet
- Zu Ehren des berühmtesten Seefahrer der Welt
- Das Gebäude ist einer Schiffbrücke nachempfunden

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Zum 500. Todestag von Christoph Kolumbus ist in Valladolid im Norden Spaniens das neue Museum zu Ehren des berühmten Seefahrers eröffnet worden. In dem vier Millionen Euro teuren Gebäude, das einer Schiffbrücke nachempfunden ist, wird der Lebensweg des Amerika-Entdeckers (1451-1506) nachgezeichnet.
Das Museum beherbergt aber auch ein Zentrum für Kolumbus-Studien, das Historiker aus aller Welt anziehen soll, wie Bürgermeister Francisco Javier Leon de la Riva sagte. Kolumbus war am 20. Mai 1506 in einem Kloster nahe dem heutigen Hauptplatz von Valladolid gestorben.
Wo kam er her?
Wo genau er begraben ist, bleibt bis heute ein Rätsel. Experten aus mehreren Ländern versuchen anhand von Gentests schon seit Jahren, das Mysterium um die Grabstätte zu lösen, die sowohl von Sevilla in Südspanien als auch von Santo Domingo in der Dominikanischen Republik beansprucht wird. Auch die genaue Herkunft von Kolumbus soll mit Hilfe von Genanalysen geklärt werden. Historiker halten es für wahrscheinlich, dass der Entdecker in Genua zur Welt kam. Allerdings wird auch nicht ausgeschlossen, dass er aus Spanien, Portugal oder Frankreich stammte. (apa/red)
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