Bei Fusion OMV-Verbund: SPÖ will 51 Prozent Wasserkraft in öffentlicher Hand
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Verschmelzung mit Verbund kommt 2007
Die SPÖ beharrt darauf, dass bei einem künftigen Zusammengehen von OMV und Verbund die öffentliche Mehrheit an der Wasserkraft und an den Stromnetzen gewahrt bleibt. Dies sei zwischen SPÖ und ÖVP auch ausgemacht gewesen, erklärte SPÖ-Chef Alfred Gusenbauer im "ORF-Mittagsjournal". Mit der SPÖ sei vereinbart worden, aus OMV und Verbund einen neuen, großen Energiekonzern zu bilden und gleichzeitig eine Mehrheit der öffentlichen Hand an der Wasserkraft und an den Netzen zu behalten.
In der SPÖ gebe es eine einheitliche Auffassung zu diesem Thema, die bei der Landeshauptleutekonferenz von den SPÖ-Landeshautpleuten Gabriele Burgstaller, Michael Häupl, Hans Niessl und Franz Voves vertreten werde.
OMV: "Wasserkraft bleibt österreichisch"
Die OMV sieht "keinen Widerspruch" zwischen den von ihr verfolgten Plänen und den Erklärungen des SP-Vorsitzenden. Die Wasserkraftwerke würden beim geplanten Zusammengehen der beiden Unternehmen "mehrheitlich in österreichischer Hand bleiben, das ist der Punkt", sagte ein OMV-Sprecher auf APA-Anfrage.
Die Staatsholding ÖIAG soll bei einem künftigen Zusammengehen von OMV mit dem Verbund "ein über ihre Sperrminorität an der OMV-Verbund AG hinausgehendes Vetorecht" bekommen. Dies erklärt Wirtschafts- und Energieminister Martin Bartenstein. Auf Nachfrage erklärte ein Sprecher des Ministers, das Vetorechte betreffe "das Eigentum an der Wasserkraft". An SP-Chef Gusenbauer appellierte Bartenstein "nicht von seiner vor zehn Tagen gegebenen Zusage zur geplanten Fusion OMV-Verbund abzurücken".
(apa)
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