BZÖ-Westenthaler stichelt in Richtung FPÖ: Strache & Gefolge am 'extrem rechten Rand'
- BZÖ-Chef missfallen "Heil-Schreier und Gudenusse"
- Heftige Auseinandersetzungen vor Wahlkampfauftakt
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Unterscheidbarkeit zur FPÖ auch so gegeben
Die Auseinandersetzungen zwischen dem designierten BZÖ-Chef und Spitzenkandidaten Peter Westenthaler und der FPÖ lassen bereits am Beginn des Wahlkampfes nichts an Härte vermissen. Westenthaler wirft FPÖ-Chef Heinz Christian Strache und dessen Gefolgsleuten vor am "extrem rechten Rand" zu sein.
"Was mir an der derzeitigen FPÖ missfällt, sind diese Ausrutscher, die System haben, die 'Heil'-Schreier und Gudenusse. Glauben Sie mir, ich kenne die Struktur der jetzigen FPÖ, vor allem der Wiener FPÖ. Ich weiß, woher der Herr Strache kommt. Den RFJ etwa, den ich Ende der 80er zu einer freien, offenen Bewegung gemacht habe, wollte Strache mit seinen Kumpanen umdrehen", sagt Westenthaler in der "Presse". Auf die Frage, ob da auch Leute aus der Neonazi-Szene mit dabei waren, erklärt der BZÖ-Spitzenkandidat: "Das waren Leute vom extrem rechten Rand des Spektrums, aufgefallen durch Wort, Tat und Bild. Das waren die berühmten Schaftstiefler."
Das sei nicht seine Welt, betont der frühere FPÖ-Klubobmann. Zum Einwand dass es auch während seiner Zeit in der FPÖ zum Anti-Ausländer-Volksbegehren und zu Anti-EU-Tiraden gekommen sei, stellt Westenthaler fest: "Das waren politische Inhalte." (apa/red)
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