Wiener Gemeindebauten: Neuvermietungen nur noch im komplett sanierten Zustand
- Jährlich 135 Mio. Euro für "Aufkategorisierungen"
- Anzahl der Balkon- und Terrassenwohnungen steigt
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Rund die Hälfte der 220.000 Wiener Gemeindebauwohnungen entsprechen nicht der besten Kategorie A. Neu vergeben werden sie allerdings seit heuer nur noch im sanierten Zustand, gab Wohnbaustadtrat Werner Faymann bekannt. Wer sich die Wohnung deshalb nicht leisten könne, erhalte Wohnbeihilfe...
Allein heuer werden rund 4.600 Wohnungen der Gemeinde "aufkategorisiert" und dadurch standardmäßig mit Bad, WC und Zentralheizung ausgestattet. Für die Sanierung investiert die städtische Wohnbauverwaltung "Wiener Wohnen" heuer 135 Mio. Euro, so Faymann. Der Hauptmietzins beträgt dann 4,11 Euro pro Quadratmeter, was nach Angaben des Stadtrats noch immer um 50 Prozent unter dem Marktpreis liegt.
Gesteigerte Wohnqualität
Faymann verwies auch auf Zahlen, die eine gesteigerte Wohnqualität in Wien belegen würden. So sei die Anzahl der Haushalte mit Balkon oder Terrasse von 1995 bis 2003 von 25 auf 45 Prozent gestiegen. Bezieher geringerer Einkommen und benachteiligte Bevölkerungsgruppen hätten dabei den größten Zuwachs verzeichnen können.
(apa/red)
