"Vielleicht zu früh gepfiffen": Referee des CL-Finales gesteht bei Roter Karte Fehler ein
- Norweger: "Situation war ein bisschen unglücklich"

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Der norwegische Schiedsrichter Terje Hauge hat in einem Zeitungsinterview eingeräumt, beim Ausschluss von Arsenal-Keeper Jens Lehmann im Fußball-Champions-League-Finale gegen den FC Barcelona möglicherweise einen Fehler begangen zu haben. "Ich muss gestehen, dass ich vielleicht einen Moment zu früh gepfiffen habe, aber ich war extrem auf die Szene konzentriert", sagte Hauge der Online-Ausgabe des norwegischen Blattes "Verdens Gang".
Der Referee hatte den deutschen WM-Torhüter in der 18. Minute mit der Roten Karte des Feldes verwiesen, nachdem Lehmann Barcelona-Stürmer Samuel Eto'o knapp vor der Strafraumgrenze zu Fall gebracht hatte. Unmittelbar nach dem Schiedsrichterpfiff hatte Ludovic Giuly den Ball zum vermeintlichen 1:0 für Barcelona ins leere Arsenal-Tor befördert. "Der Tormann hat den Stürmer gefoult und ich pfiff, ohne auf den Lauf des Balles zu achten", gestand Hauge. "Die Situation war ein bisschen unglücklich."
(apa/red)
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